Autor: WGH News

Es geht los!

Es geht los!

Vielleicht ist es dem Einen oder Anderen bereits aufgefallen, dass auf dem DEA-Gelände Aktivitäten geschehen, u.a. Baumaschinen dort sind, Kabelrollen und Baumaterial gelagert werden.
Ein Tiefbauunternehmen, das mit den Arbeiten in unserer Gemeinde vom Landkreis Celle für die Glasfaserverlegung beauftragt wurde, hat von der Gemeinde diesen Platz zur Verfügung gestellt bekommen.

Der Ausbau des Breitbandnetzes durch den Landkreis Celle nimmt jetzt Fahrt auf. Inzwischen liegen für fünf der sechs Baucluster die Bauzeitenpläne vor.
Die Bauzeitenpläne sind mit den Tiefbauunternehmen und Vodafone soweit abgestimmt, dass Anschlüsse so schnell wie möglich online geschaltet werden können. Aufgrund der langen Lieferzeiten der erforderlichen Technik und der Installationen wird es jedoch nicht mehr möglich sein, noch in 2020 erste Kunden online zu schalten. Das ist aber für Anfang 2021 vorgesehen.
Unsere Gemeinde gehört zum „Cluster6“, welches zeitlich wie folgt ausgebaut werden soll:

Hohne/Spechtshorn: 03.08.2020 – 26.03.2021
Helmerkamp: 29.03.2021 – 29.04.2021

Bisher verlaufen die aktuellen Baumaßnahmen nach Plan. Bei den nachfolgenden Bauzeiten ist zu beachten, dass es sich um die Herstellung der Hausanschlüsse handelt. Es kann vorkommen, dass in den Orten für die Herstellung von Verbindungstrassen auch im Vorfeld bereits Baumaßnahmen stattfinden. Der Hausanschluss ermöglicht erst dann einen Internetempfang, wenn mittels zentral gelegener, sogenannter Technikstandorte die Signale verteilt werden können. Diese können jedoch wegen Lieferschwierigkeiten erst Anfang 2021 fertiggestellt werden.

Wir haben nun gute Chancen eine der ersten Gemeinden im Landkreis Celle zu sein, die mit dem Breitband-Glasfasernetz versorgt werden. 👍👍👍

Übersicht über Cluster abrufbar unter: www.breitbandausbau-celle.de

Zusammenfassung Ratssitzung vom 09.07.2020

Zusammenfassung Ratssitzung vom 09.07.2020

Liebe Mitbürger_innen der Gemeinde Hohne,
liebe Mitglieder und Freunde der Wählergemeinschaft!

In der letzten Woche fand die Ratssitzung in der Grundschule Hohne statt, wobei aufgrund er COVID-19 Pandemieverordnungen
nur leider 20 Zuhörer teilnehmen konnten.

Deshalb möchten wir an dieser Stelle eine Kurzinformation über die aus unserer Sicht wesentlich wichtigen Inhalte und Ergebnisse der Sitzung geben.

Die Einwohnerfragestunde begann mit Fragen/Hinweisen zu den abgesperrten Wegen, die mit Asbest konterminiert sind. Hier wurde die mangelhafte Absperrung dieser Wege hinterfragt, da die Schilder und Absperrungen teilweise umgefallen oder auch die Wege nur von einer Richtung aus gesperrt wurden.

Aus Sicht der Verwaltung sei alles allerdings ordnungsgemäß abgesperrt…

Nach der Bürgerfragestunde wurden die Tagesordnung besprochen und sogleich von der CDU-Fraktion der Antrag gestellt, den WGH-Antrag zur zeitlichen Aussetzung der Erneuerung des Flettmarschen Weges auszusetzen, von der Tagesordnung entfernt. Offensichtlich wollten CDU und SPD nicht mehr über diese Thema diskutieren – also – ZACK, weg und KEINE DISKUSSION !
Raus aus der Tagesordnung…

Unserer Fraktion geht und ging es immer darum, aktiv mit Investitionen ein Gewerbegebiet zu entwickeln, um die Gemeinde zukunftsfest mit Perspektiven auszustatten, anstatt das Geld von fast 180.000 €, das nicht vorhanden ist, in der Erde zu „verbuddeln“.

Anstatt gleichzeitig dann noch die Anlieger (teilweise Landwirte) mit hohen Ausbaukosten, u. i. Ü. mit der 4. (!) Investition dieser Art in Folge (DEA-Straße, Ahnsbecker Weg, Trift, Flettmarscher Weg) zusätzlich den Gemeindehaushalt zu belasten (…für Brücken, die in ihrer Standsicherheit gem. Gutachten der Ing.-Büros überhaupt nicht in Frage gestellt werden, sondern im Gegenteil, denen noch eine Lebensdauer von vielen Jahrzehnten bescheinigt wird!).

Wenn die anderen Fraktionen darüber nicht mehr diskutieren wollen, ist das zu akzeptieren – dann sollte JEDOCH auch bei weiterer Haushaltsverschuldung nicht vergessen werden, dass wir Vorschläge erarbeitet haben, wie sparsamer und gezielter mit nicht vorhandenen Haushaltsmitteln (Schulden) umgegangen werden könnte, um weitere Steuererhöhungen und Belastung der Bürger hätte verhindert werden können…

Die weiteren Anträge wurden vorgetragen und im Detail diskutiert, u.a.:

  • 1.     SPD-Antrag zum sofortigen Stopp der Planungen des DEA-Gewerbeparks,
  • 2.     WGH-Antrag zum Schadensausgleich durch kommunale Eigenversicherung des der durch Asbest kontaminierten Feldwege
  • 3.     WGH-Antrag zur Instandsetzung gem. Verkehrssicherungspflicht
  • 4.     WGH-Antrag zur Akteneinsicht bei der Verwaltung in den Vorgang um die asbestkontaminierten Feldwege
  • 5.     SPD-Antrag und WGH-Antrag zu Suche nach Potenzialflächen für die Wohnbebauung wurde zu einem Tagesordnungspunkt zusammen gefasst.

Zu 1: SPD-Antrag zum sofortigen Stopp der Planungen des DEA-Gewerbeparks

Der SPD-Antrag zum sofortigen Stopp der Planungen zum DEA-Gewerbepark wurde bereits im Vortrag abgeändert auf den Wunsch,  dass ein Wohn- u. Gewerbemischgebiet entstehen soll. 

Dazu gaben wir den Hinweis, dass

a) noch ca. über 30 Bauplätze im „Altes Hohes Feld“ zur Verfügung stehen, sofern eine Erschließung endlich geplant wird – auch hier ist Stillstand, weil alle 15 Grundstücke bereits verkauft wurden und Planungen zur dringend erforderlichen weiteren Erschließung aktuell nicht in Sicht sind.

b) falls die Gemeinde Hohne anstatt eines Gewerbegebietes, auf dem DEA-Gelände ein Wohn- oder Mischgebiet entstehen lassen möchte, dann allerdings die mögliche niedersächsische Förderung der N-Bank mit über 60 % als nicht rückzahlbares Darlehen an die Gemeinde verzichtet werden müsste

Klartext: beim Gewerbegebiet besteht die große Chance Fördermittel in Höhe von ca. 700.000 € zu erhalten! Auf die Herstellung von Wohn- u. Mischgebieten zahlt das Land Niedersachsen, bzw. die N-Bank NULL €

Anzumerken ist auch, dass bei der Erschließung als Wohn-/Mischgebiet annähernd die gleichen Kosten anfallen (Planung, Erschließung und Ausgleichsflächen). Worin läge also der Vorteil, wenn der DEA-Gewerbepark „abgeblasen“ wird?

Wir sehen keinen Vorteil – im GEGENTEIL – die Nacheile überwiegen.

Es wäre töricht auf die Chance einer derartigen Förderkulisse/Fördergelder leichtfertig zu verzichten.

Auch die CDU schwankte zwischen Planung stoppen und nochmal „abwarten“ … nur auf was denn??? In der Diskussion konnten sich dann doch die Mehrheit FÜR die Fortführung der Planungen durchringen, so dass es
WEITER GEHT – endlich!!!

Dabei werden wir uns nach wie vor dafür einsetzen, dass die Bedenken und Hinweise aller Anlieger im „Altes Hohes Feld“ so weit möglich beachtet und in die weiteren Planungen mit einbezogen werden, um ein ruhiges Gewerbegebiet zu entwickeln.

DAS GEWERBEGEBIET WIRD KOMMEN, denn es ist eines der wichtigsten Zukunftsprojekte unserer Gemeinde!!!

Zu 2.: WGH-Antrag zum Schadensausgleich durch kommunale Eigenversicherung des der durch Asbest kontaminierten Feldwege

Zu unserem Antrag auf Einschaltung des kommunalen Schadensausgleich, der sogenanten Eigenversicherung der Gemeinden, hat das Ziel, dass der gesamte Vorgang einem externen Fachanwalt für Umwelt- und Verwaltungsrecht zur Prüfung übergeben wird.

Hier ist unsere Meinung und Auffassung ganz klar: es kann nicht sein, dass bei welcher „Fehlleistung“ auch immer, ob von Ratsmitgliedern oder Verwaltungsmitarbeitern, am Ende der „kleine Steuerzahler“ den Schaden bezahlt.

Übernahme von politischer Verantwortung ist eine stellvertretende Verantwortung für die Institutionen, für einen Funktionszusammenhang oder Entscheidungsbereich, an dem viele Akteure beteiligt sind und ist ein Stück weit Symbolik. Symbolik, die aber aus unserer Sicht für eine funktionierende Demokratie eminent wichtig ist, weil verloren gegangenes Vertrauen wieder erlangt werden könnte. Selbst Fehler eingestehen, ist nicht leicht – und doch zeugt es von enormer Stärke!
Was wir von der Bürgermeisterin aus der Zeitung erfahren haben: „Es ist einfach dumm gelaufen!“ DAS ist nach unsere Auffassung
EINFACH zu WENIG!

So ein Stellungnahme stimmt sicher viele Bürger*innen und unsere WGH-Fraktion nachdenklich und traurig. Auch, da wir durch sehr viel Motivation zur Eigeninitiative/-Leistung immer wieder versuchen, den Gemeindehaushalt zu schonen, und auf der anderen Seite der Schuldenstand durch dieses Desaster höchstwahrscheinlich drastisch weiter erhöht wird.

Uns stellen sich zudem folgende Fragen:

  • Wer befreit die restlichen Wege, die nicht saniert werden, von Baumischmüll und von den Teilen, die Fußgänger und Verkehrsteilnehmer verletzen oder deren Fahrzeuge beschädigen könnten?
  • Weshalb tritt für diesen Fall nicht die Eigenschadenversicherung der Gemeinden und Körperschaften ein; hier ist nun endlich der Rat unserem Vorschlag einstimmig gefolgt, diesen Vorgang durch externe Fachleute zu durchleuchten, unseren Vorschlag aufzugreifen, diese Möglichkeit einer evtl. Schadensregulierung zu überprüfen und Lösungen aufzuzeigen

Für uns ist deshalb dieser Fall nicht abgeschlossen – im Gegenteil! Wir werden weiter berichten… und versuchen den Schaden, der durch dieses, in der Geschichte unserer Gemeinde wohl einmalige Desaster, so gut es geht abzuwenden!

Zu 3.: WGH-Antrag zur Instandsetzung gem. Verkehrssicherungspflicht

Wir hatten beantragt, dass die Gemeinde Hohne, bis spätestens Ende Juli 2020, die nachfolgend genannten Straßenreparaturarbeiten ausführt. Dazu sollte wieder der gem. Beschluss aus 2016 und wie der bisher verwendete Kaltasphalt „MAKABIT 82® SUPER“ (Körnung 0/5) oder gleichwertig einzusetzen.

  • Wiesenstr., Spechtshorn
  • Feldmoor, Hohne
  • Groß Oesinger Weg (das großflächige Schlagloch Gr. Oesinger Weg/Ecke Sandförth ist zur Besichtigung bei der nächsten Bauausschuss-Sitzung auf die Tagesordnung zu nehmen).

Im öffentlichen Verkehrsraum trägt die Gemeinde u.a. die Verkehrssicherungspflicht und ist somit auch für die Reparatur der Gemeindestraßen verantwortlich.

Außerdem kann mit einer rechtzeitigen Reparatur eine höhere Lebensdauer unserer Straßen und Wege erreicht und damit Kosten für einen Neubau vermieden werden. So gesehen werden die Kosten für den Gemeindehaushalt und die Grundstückseigentümer minimiert.

Es kann aus unserer Sicht nicht sein, dass verschiedene Straßen monatelang nicht instandgesetzt und repariert werden, denn unabhängig von der Gefahr für Verkehrsteilnehmen, hat die Gemeinde die Pflicht, diese Arbeiten auszuführen und nicht auf die lange Bank zu schieben.

Besonders auf dem Fussweg der Müdener Straße hat eine Wurzel einer Eiche das Pflaster des Fussweges wo weit angehoben, dass für Rollstuhl- oder Senioren-Dreiradfahrer es zu einer Gefährdung kommen konnte. Darauf haben wir ebenfalls hingewiesen und bereits wenige Tage nach dem einstimmigen Beschluss unseres Antrages wurden dort die Reparaturen ausgeführt und die Gefahrenstelle beseitigt.

Zu 4.: WGH-Antrag zur Akteneinsicht bei der Verwaltung in den Vorgang um die asbestkontaminierten Feldwege

Unserem Antrag auf Einsichtnahme unserer Fraktion wurde stattgegeben, wobei ein formeller Beschluss gem. Paragraph 58 NkomVG nicht erforderlich ist. Die WGH wird dazu unsere Fraktionsmitglieder Christian Schulze und Jörn Künzle entsenden, um sich ein möglichst umfassendes Bild von den Geschehnissen zu machen.

Zu 5.: SPD-Antrag und WGH-Antrag zu Suche nach Potenzialflächen für die Wohnbebauung wurde zu einem Tagesordnungspunkt zusammen gefasst

Hier ging es uns darum, dass die Gemeindeverwaltung weitere Potenzialflächen zur möglichen Siedlungserweiterung/Wohnbauflächen untersucht und dem Rat spätestens in der letzten Sitzung des Jahres 2020 vorstellt. Diese Untersuchung soll lediglich eine erste grobe

Abschätzung sein in Bezug auf:

  • mögliche Verkaufsbereitschaft der jeweiligen Grundstückseigentümer,
  • Eignung hinsichtlich günstiger verkehrstechnischer Erschließung,
  • möglichst geringe Konflikte mit Umweltanforderungen,
  • Erstellung eines Baulückenverzeichnisses.

Da die gesamte Planung für Wohngebiete mehrere Jahre dauern kann, möchten wir deshalb rechtzeitig mögliche Potenzialflächen ermitteln, um danach ggf. mit der nächsten Haushaltsplanung 2021 die entsprechenden Planungskosten in den Haushalt einstellen.

Bezüglich der Wohnbaugrundstücke ist eine stetig hohe Nachfrage in der Gemeinde Hohne festzustellen, so dass mit dem zügigen Verkauf von weiteren Grundstücken auch im nächsten Jahr zu rechnen ist. Dies zeigt sich auch in dem raschen Ausbau zuletzt erschlossener Wohngebiete. Geht der Verkauf so weiter, würde die Gemeinde Hohne spätestens Ende 2021 über keine Flächenreserven für Wohngebiete mehr verfügen, sofern die Entwicklung weiter anhält.

Aufgrund der langen Planungszeit halten wir es für notwendig, eine entsprechende Flächensuche jetzt zu beginnen, um gegen Ende dieses Jahres weiter zu entscheiden. Eine Situation wie derzeit in Müden/A., Wesendorf o.ä., wäre mit einer vorausschauenden Planung weitestgehend auszuschließen.

Auch diesem Antrag stimmte der Rat einstimmig zu!

SO NAH – SO GUT!

SO NAH – SO GUT!

Nein, das ist nicht der neue Wahlslogan der WGH, sondern der Slogan der Firma Ankermann GmbH & Co. KG mit Hauptsitz in Groß Schwülper. Der Einzelhandelskaufmann Karl Ankermann legte am 01.07.1976 den Grundstein in Hohne durch Übernahme des EDEKA-Marktes von Friedel Hoppe, mit damals nur ca. 200 (!) m2 Verkaufsfläche. Als etablierter Nahversorger blickt der Markt in Hohne nun auf eine über 80-jährige Geschichte zurück, wurde ständig erweitert und modernisiert. Hier sind die Wurzeln der erfolgreichen Ankermann-Marktkette, zu der mittlerweile viele Verbrauchermärkte in der Region Peine, Gifhorn und Celle gehören.

SO NAH – SO GUT sollte allerdings auch in jedem Wahlprogramm kommunaler Ratsfraktionen stehen, denn dieser Slogan drückt kurz und knapp das aus, wodurch sich Ratsmitglieder auf kommunaler Ebene unserer Meinung nach auszeichnen sollten: Nähe zu unseren Bürger*innen, bodenständige Kommunalpolitik, die das Leben in unseren dörflichen Gemeinden oder städtischen Bezirken einfacher und lebenswerter macht. Wir stehen seit Beginn der Legislaturperiode 2016 in Kontakt mit vielen lokalen Geschäftsleuten, so auch u.a. mit Toralf Ankermann, um die Situation und die Rahmenbedingungen für die ortsansässigen Gewerbetreibenden zu hinterfragen und ggf. zu verbessern, dort wo wir als Gemeinde helfen können.

U. a. gleich nach der Kommunalwahl haben wir uns zusammen mit der Straßenmeisterei in Celle in Verbindung gesetzt, damit die abgesackte Gosse vor dem Markt in Hohne repariert wird, da es in diesem Bereich bereits in der Vergangenheit zu Beinahe-Unfällen und Schäden an einigen Unterböden von Fahrzeugen gekommen ist. Unser Wunsch ist es, wie im übrigen auch die Forderungen vieler Bürger*innen im bereits 2009 erarbeiteten Gemeindeentwicklungs-Konzept waren, die Situation der dörflichen Nahversorgung z. B. durch einen neuen Verbrauchermarkt auf dem Gelände des ehemaligen DEA-Betriebsgeländes zu verbessern. So könnte an dem Verbrauchermarkt ein kleines Cafe, ein Getränkemarkt sowie die Kundenparkplatzsituation wesentlich verbessert werden. Eine Ergänzung des Angebotsportfolios durch lokale Gemüse- und Fleischwaren würden wir sehr begrüßen.

Bereits vor einiger Zeit führten deshalb Mitglieder der WGH-Fraktion und Vorstand mit EDEKA Ankermann erste Gespräche, in wieweit ein noch stärkeres Engagement durch EDEKA Ankermann in Hohne möglich wäre. Darüber haben wir die Hohner Ratsmitglieder ausführlich informiert – nun gilt es dranzubleiben, zu unterstützen und zu begleiten. Wir werden alles in unserer Macht stehende tun, damit „unser“ Ankermann uns alle auch zukünftig versorgt, denn: was wäre unsere Gemeinde, die sich positiv in den letzten Jahren entwickelt hat, ohne einen modernen Verbrauchermarkt, der uns immer so nah und gut versorgt hat?

Ihre/Eure WGH-Fraktion

SPD-Fraktion möchte Hohner Zukunftsprojekt auf der Zielgeraden platzen lassen!

SPD-Fraktion möchte Hohner Zukunftsprojekt auf der Zielgeraden platzen lassen!

Im Beitrag der CZ vom 31.01.20 erteilt die SPD-Fraktion, unter Führung von Karin Alpers, mit dem Antrag, den Bebauungsplan für den DEA-Gewerbepark zu stoppen, diesem Zukunftsprojekt nun eine klare Absage.

In den vielfachen Ratssitzungen zum Bebauungsplan, die nun seit mehr als 1 ½ Jahren den Rat beschäftigthaben, wurde dazu kein offizieller Antrag von der SPD gestellt Allerdings nun, ‚3 Minuten vor ZWÖLF‘, istdieses Verhalten für uns sehr befremdlich und es muss festgestellt werden:

– bisher erfolgten von der SPD keine konkreten Alternativvorschläge

– von der SPD wurden keine Anträge dazu gestellt

– keine kreativen Ideen entwickelt, das Gebiet sinnvoll anderweitig zu nutzen.

Zur B-Planaufstellung (öffentlich) hatte sich die SPD zumindest enthalten (keine Ablehnung), ohne konkrete Gegenanträge zu stellen.

Jetzt, wo die Planung fast abgeschlossen ist, Geld investiert wurde (ca. 150.000 €) und einige Anlieger die Genossen*innen offensichtlich wachgerüttelt haben, nun soll alles nicht mehr stattfinden!?

In der Kommunikation zwischen der Hohner SPD unter Führung des ehemaligen Bürgermeisters Thölke und der SPD-Ratsfraktion scheint es zu Störungen oder Fehlleistungen zu kommen, denn:

– Es gibt mittlerweile sehr ernstgemeinte Interessenten für mehrere Grundstücke

– Es ist geplant, auf dem DEA-Gewerbepark u. a. einen kleinen Verbrauchermarkt mit Kaffee zu errichten (siehe auch Entwicklungskonzept der Gemeinde Hohne aus 2009-2012!). Teile der WGH Fraktion habendazu bereits mit einem Investor konkrete, zielorientierte und erfolgversprechende Gespräche geführt.

– Ein anderer gewerblicher Interessent mit einem sehr ruhigen 1-Schicht Gewerbe, anfangs mitca. 10 Arbeitsplätzen, später Erweiterung auf ca. 20 Arbeitsplätze, steht seit ca. 18 Monaten in den Startlöchern und wartet, dass der erste Spatenstich endlich erfolgen kann. Hier weisen wir auf nahezu jeder Ratssitzungdrauf hin.

– Weitere Interessenten sind vorhanden und möchten hier ansiedeln.

Zudem existiert genau für derartige Projekte, nämlich alte Industriebrachen wie das DEA-Gelände einer Nachnutzung zuzuführen, ein Fördertopf bei der Niedersächsischen N-Bank, die Investitionen dieser Art mitbis zu 60 % auf investive Maßnahmen (Erschließung durch Straßen, Beleuchtung, Wasser und Abwasser, Einfriedung etc.) fördert.

Nach unseren Informationen und Gesprächen mit der N-Bank wird der DEA-Gewerbepark als absolut förderungsfähig betrachtet.

Selbst für die Investitionen von Ausgleichsflächen würde unsere Gemeinde voraussichtlich die Förderung genießen.

Damit wäre ein Großteil der geplanten und erforderlichen Investitionen für die Gemeinde gestemmt.

Ebenso ist die von der SPD genannte Investitionszahl in Höhe von 800.000 € überhaupt nicht nachvollziehbar. Wir geheneher von einem Bruchteil der genannten Kosten aus. Ganz offensichtlich soll mit diesen exorbitanten Zahlen das Zukunftsprojekt ‚kaputtgerechnet‘ werden.

Durch den Verkauf der Flächen würde die Gemeinde sehr zügig das investierte Geld wieder zurückerhalten.

Die im Hohner Gemeindehaushalt angehäuften Schulden von fast 1,2 Mio € Ende 2016 sind unter dem jahrzehntelang SPD-geführten Rat entstanden.

Mehr noch: die damals SPD-geführte Gemeinde Hohne hat es jahrzehntelang versäumt, das Steueraufkommen wesentlich zu verbessern, u. a. durch Werbung von Gewerbebetrieben, und so hat unsere Gemeinde inzwischen mithin die schlechteste Steuerkraft aller Einzelgemeinden der Samtgemeinde Lachendorf. Durch Gewerbesteuereinnahmen würde sich die Haushaltssituation zudem mittel- und langfristig wesentlich verbessern – das ist eines der Hauptziele dieses Vorhabens.

Weshalb werden diese Fakten in dem CZ-Bericht nicht erwähnt. Ist unser Ex-Bürgermeister nicht in voller Kenntnis der Sachlage? Der SPD-Ratsfraktion sind all diese Fakten jedenfalls bekannt!

Ohne Frage: auf die Bedenken der Anlieger muss eingegangen werden und wir nehmen diese sehr ernst. Wenn es aber erst 9 Monate nach Bekanntwerden der Planungen des Gewerbegebiets zum ersten Gespräch mit der Gemeinde kommt, dann ist Frustration der Anwohner vorherzusehen und absolut nachvollziehbar.

Die Wählergemeinschaft hat immer wieder gefordert, mit den Anliegern zu sprechen und diese in die Entscheidungen einzubinden. Das genau ist bisher nicht erfolgt, wogegen im frühen Stadium übrigens auch die SPD war, ist aus unserer Sicht ein eklatanter Fehler in der vielbeschworenen Beteiligung der Bürger*innen. Hier ist wertvolles Vertrauen verloren gegangen, was es gilt, in einem ehrlichen Dialog wieder aufzubauen.

Die WGH steht nach wie vor zu dem DEA-Gewerbeparkt, denn: Die Sicherung der Grundversorgung der Bevölkerung und die Förderung der dörflichen Gemeinschaft durch Kleinstunternehmen sind eine wesentliche Voraussetzung für die Attraktivität von Dörfern. Gleichzeitig kann dem demographischen Wandel entgegengewirkt und Arbeits- und Ausbildungsplätze in den ländlichen Regionen geschaffen werden.

Das Verhalten der SPD ist unüberlegt, es ist ein verantwortungsloser Umgang mit bereits investierten Steuergeldern und ein ganz offensichtlich
populistisch getriebener Stimmenfang bei den Anliegern.

Für meine Fraktion und mich ist immer mehr ersichtlich, dass die SPD-Fraktion im Hohner Gemeinderat ferngesteuert wird.

WGH Fraktionsvorsitzender, Jörn Künzle, 01.02.2020

WGH Infoflyer 2019

WGH Infoflyer 2019

Wie gewohnt, erscheint an diesem Wochenende unser WGH-Flyer 2019 mit Informationen, was sich in unserer Gemeinde in 2019 wirklich so alles ereignete und einem kurzen Ausblick auf das kommende Jahr 2020!

Informieren Sie sich, wie die Arbeit des Rates ‚läuft‘…!

Für Ihre Anregungen, Vorschläge und natürlich auch Kritiken stehen wir zur Verfügung – ansonsten gerne auch persönlich am 6. Febr. 2020 wie gewohnt auf unserem Bürgerstammtisch im Anno!

Wir wünschen Ihnen einen schönen Silvesterabend und alles Gute, Glück und Zufriedenheit für 2020!  Sicherlich sehen oder sprechen wir uns bald wieder. Ihr WGH-Redaktionsteam!

Weihnachtsgrüße 2019

Weihnachtsgrüße 2019

Wir bedanken uns bei unseren Mitgliedern und allen Unterstützern für Eure/Ihre Begleitung unserer Aktivitäten im Jahr 2019 und wünschen uns, dass Ihr/Sie auch im neuen Jahr den Vorstand und die Fraktion mit vielen Informationen aus unserer Gemeinde und ihrem Umfeld versorgt. Wir sind darauf sehr angewiesen. Besuchen Sie uns doch auch einmal auf unseren öffentlichen Fraktionssitzungen, den Bürgerstammtischen oder den anderen Aktivitäten. Unseren Terminplan können Sie gleich im Januar 2020 auf der WGH-Seite sehen. Vorstand und Fraktion wünschen allen Bürgerinnen und Bürgern der Gemeinde Hohne frohe Weihnachten und einen guten Rutsch ins neue Jahr 2020 – bleiben Sie, bleibt bitte gesund!

WGH-Antrag „Gemeinde-Baumananger“ ABGELEHNT !

WGH-Antrag „Gemeinde-Baumananger“ ABGELEHNT !

Trotz der vielen, von uns in den letzten 2 ½ Jahren erfolgreich, anfangs durch Rainer Kahle, danach durch Jörn Künzle beworbenen Bau- und Gewerbegrundstücke als sogenannter „Baumanager“, hat der Rat mehrheitlich mit den Stimmen der CDU-SPD-Fraktion in der Ratssitzung vom 12.09.2019 diese „Funktion“ abgeschafft.

Was seit Beginn der Einführung gem. WGH-Wahlprogramm von den Bauwilligen und Interessenten gut angenommen wurde, nämlich die vorhandenen Grundstücke in unserer Gemeinde durch eine dafür bestimmte Person aus dem Rat zu präsentieren, die Infrastruktur unserer Gemeinde vorzustellen und bei Fragen mit Rat und Tat zur Verfügung zu stehen, wurde nun offiziell ebenfalls von der Ratsmehrheit durch CDU-SPD abgeschafft.

So ist es seit Beginn der Legislaturperiode gelungen, über 20 Grundstücke zu präsentieren und dafür zu werben, in unserer Gemeinde zu bauen und zukünftig zu leben (die Angebote erstellte selbstverständlich immer nur die Verwaltung!). Besonders erfreulich ist es, dass noch Ende 2018/Anf. 2019 weitere 4 Grundstücke in Helmerkamp erfolgreich beworben wurden aus einem interessanten Gemisch von jungen und älteren Familien, die in dem schönen Helmerkamp nun leben möchten.

In der Ratssitzung ist diese Aufgabe zudem aus Sicht der Verwaltung zur „Verwaltungsaufgabe“ hochstilisiert“ worden und nach Auffassung des Gemeindedirektors sei es völlig unzulässig, dass Ratsmitglieder Ansprechpartner für Bauinteressenten sein und deren Kontaktdaten an entsprechender Stelle veröffentlicht werden sollen (dabei sieht die Nieders. Komm.-Verf. es sogar vor, dass einzelne Aufgaben an Ratsmitglieder delegiert werden können).

Da stellt sich unserer Fraktion schon die Frage: Weshalb wurde dieses erfolgreiche Modell mit Wissen der Verwaltung über 2 ½ Jahre überhaupt geduldet?

So gerät auch diese erfolgreiche Funktion unter die Räder der neuen Mehrheit von CDU-SPD und „geht den Bach hinunter“ – nach dem Motto: wenn nicht die „richtigen Personen“ Gutes tun, dann kann es auch nicht gut sein!

Fazit: so läuft aktuell die Gemeinderatsarbeit! Es geht dabei wieder mal nicht darum, was ist und was tut unserer Gemeinde gut, sondern welche Personen übernehmen die Aufgaben! (jk)

Neuer Vorstand gewählt

Neuer Vorstand gewählt

Neuer VORSTAND der Wählergemeinschaft gewählt!
In der heutigen Jahreshauptversammlung der WGH am 10.9.2019 in Helmerkamp, wurde u.a. der Vorstand neu besetzt:

  • Vorsitzende: Diana Kahle
  • stellv. Vorsitzender: Torsten Scholz
  • Schatzmeister: Jessica Kahle
  • Schriftführerin: Sabine Steffen
  • Pressesprecher: Jörn Künzle

Außerdem wurde Curd Meisgeier als Administrator für die WGH-Homepage bestätigt und als Kassenprüfer Thomas Schmidt und Andreas Kahle berufen!

Mit neuer Motivation, kreativen Ideen und frischen Konzepten geht es nun in die 2. Halbzeit der Legislaturperiode bis 2021. Danke an dieser Stelle auch für das überragende Engagement des scheidenden Vorstandes unter Führung des ,alten’ Vorsitzenden, Roland Wegmeyer und 1. stellv. Vorsitzenden, Christian Schulze, die beide die WGH sehr erfolgreich drei Jahre geführt und die es erreicht haben, dass seitdem die WGH im Hohner Rat 2016 vertreten ist!

Als sehr erfreulich wurde ein 25% iger Zuwachsschub an WGH-Mitgliedern festgestellt, der besonders nach der Ratssitzung vom 7.3.2019 (Verlust aller Gemeindefunktionen durch die von CDU-SPD inszenierte Abwahl) einsetzte. Ist es doch eine tolle ,Abstimmung mit den Füßen‘, dass die WGH mit ihrer Auffassung, mit den Konzepten von aktiver Gemeindepolitik, die auf die Verbesserung des Allgemeinwohls ausgerichtet sind, auf einem guten Weg ist und viele Menschen in unserer Gemeinde überzeugt!

WGH: Wir stehen für ein starkes Miteinander: MIT uns für EUCH! ☀

Informationen zum Anderer´s Gasthaus und Hotel Hohne

Informationen zum Anderer´s Gasthaus und Hotel Hohne

Die Information, dass Steven Anderer den Pachtvertrag zum 1.11.2019 gekündigt hat, ist der WGH erst seit Mittwoch, 21.08.2019 bekannt – diese Nachricht hat uns aus „heiterem Himmel getroffen“ und wir haben uns sofort gefragt, wie es soweit kommen konnte!? Hatte doch der Rat vor kurzem auf Vorschlag der WGH beschlossen, den Verkauf des Gasthauses Hohne bis auf weiteres auszusetzen.

Am gleichen Tag, an dem wir Kenntnis über die Kündigung erhalten hatten, haben wir mit Steven ein Gespräch geführt, um die wirklichen Gründe für die Kündigung zu erfahren – es war ein sehr langes und aus unserer Sicht sehr gutes Gespräch.

Danach hat unsere Fraktion die Bürgermeisterin gebeten, den gesamten Rat kurzfristig einzuladen, damit ALLE Ratsmitglieder zusammen mit der Familie Anderer ein Gespräch führen und endlich mal die wichtigen Dinge auf den Tisch kommen mit dem Ziel, eine vernünftige Einigung zu erzielen.

Diese Zusammenkunft wird Anfang der nächsten Woche erfolgen und wir sind bestrebt, eine für alle Beteiligten vernünftige Lösung zu finden! Unser Wunsch und Ziel ist es, dass der Betrieb des Gasthauses Hohne durch das TEAM Anderer so gut wie bisher weiter geführt wird. Dafür werden wir versuchen die Voraussetzungen zu schaffen, sofern es im Rahmen unserer Möglichkeiten liegt.

Für weitere Fragen und Informationen bitten wir jeweils das Ratsmitglied Eures Vertrauens anzusprechen – aber weitere Details können wir aufgrund der nun beginnenden Gespräche verständlicher Weise nicht mitteilen. Wie gewohnt werden wir Euch auf dem Laufenden halten! Die Fraktion der WGH wünsch ein schönes und erholsames Wochenende